Die Sonne schenkt mir am letzten Abend meiner vier Wochen in Thailand ein Extra-Spektakel: Sie versinkt vollständig im Meer, ohne vorher im Dunst zu verschwinden. Danke, Thailand, für eine neuerliche gute Zeit im „Land des Lächelns.“

Wenige Stunden vor dem Rückflug hat mich die übliche Geschäftigkeit des Reisens und seiner Vorbereitung noch nicht erreicht. Denn noch sitze ich auf meiner Terrasse mit Blick auf die „Bay of Siam“ und versuche, die letzten Momente, in denen der Lauf des Sonne und das Geräusch der Wellen Bild und Takt bestimmen, zu bewahren. Und diese Momente in meinen Erinnerungen zu speichern, um sie vielleicht wieder abzurufen, wenn ich bald zurück im Nieselregen der deutschen Spätwinterzeit bin. Trotzdem freue ich mich auf Zuhause, auf mein „Geheischnis“ – wie der Saarländer so wundervoll lautmalt.

Vier Wochen Thailand, zehn Orte, über 2.000 Auto-Kilometer zwischen Sattahip und Bangkok, Chon Buri und Surin. Neues entdeckt und Altes wiedergesehen. Menschen getroffen – manchmal nur für Sekunden per Kameraobjektiv, manchmal für ein paar Stunden oder Tage persönlich. Ich habe mich bewusst dem Megacity-Life von Bangkok ausgesetzt und den Untiefen Pattayas. Ich habe die Ruhe, Abgeschiedenheit und Trägheit des Isaan genossen. Ich bin in den „normalen“ Alltag der Industriestadt Chon Buri eingetaucht. Und kehrte schließlich an „meinen Beach“ zurück, wo genügend Leben ist, um sich nicht zu langweilen, aber ausreichend Ruhe, die Muße und Entspannung garantiert. Das ist nicht überall in Thailand so. Mir ermöglicht dieser Platz einen Zustand und eine Phase des Glücks. Vorübergehend, natürlich, wie alles im Leben. Denn kaum hat diese Phase begonnen, so endet sie auch schon wieder. Panta rhei. Und alles ist endlich.

Ich habe ein paar Geschichten im Gepäck und einige Fotos aus Sattahip, Bang Sare, Ban Amphur, Jomtien, Pattaya, Bang Saen, Chon Buri, Bangkok, Sisaket und Surin. Die Fotos und die Geschichten dazu werde ich hier sukzessive veröffentlichen. Bis zu meinem nächsten Thailand-Trip.

Eine kleine Foto-Vorschau enthält dieser Blogbeitrag: Gesichter aus vier Wochen Thailand. Und wer mir bei Instagram oder Facebook unter http://www.instagram.com/sc_ontour bzw. www.facebook.com/stephan.schweitzer folgt, konnte schon ein paar Eindrücke, „making ofs“ und „behind the scenes“ meines Blogs und meiner kommenden Blog-Beiträge erhaschen.

Viel Spaß damit und bis bald auf mehr bei www.scontour.wordpress.com

P.S.:

Seit Ende Dezember 2018 gibt es diesen Blog. Zwischenzeitlich sind fast 13.000 Klicks und fast 5.000 Besucher gezählt. Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich für dieses große Interesse bedanken. Damit hätte ich nie gerechnet und sehe dieses Interesse als Verpflichtung und Motivation, hier regelmäßig Neues über Thailand zu veröffentlichen. Feedback ist dabei jederzeit sehr willkommen. Hier, bei Facebook oder per Mail. Auch dafür: Danke.

Ban Amphur, 8.3. 2019